Im Schwimmbad I

„Hee, du Blindfisch!“. Oha, da hatte ich meine Augen offensichtlich wieder woanders, als ich dein Handtuch von deiner Liege gezogen habe. „Jetzt ist es nass…“ ärgerst du dich. Ich versuche mein verschmitztes Lächeln aufzuziehen. „Komm schon, damit muss man in einem Schwimmbad rechnen…“.

Erst als du immer noch leicht genervt nach oben schaust sehe ich deine wahnsinnigen Augen; dunkelgrün und strahlend. Auf deiner Stirn und deiner Nasenspitze perlen noch die letzten Tropfen deiner Runde im Pool. Dein schwarzer Bikini passt perfekt zu deiner noch leicht gebräunten Haut. Bevor mein Blick über deinen Körper gleiten will verpasse ich mir innerlich eine Ohrfeige um es nicht noch mehr mit dir zu verscherzen.

„Ok, sorry, keine Absicht.“. Auch auf die Gefahr hin, dass ich für diese plumpe Anmache eine Abfuhr bekomme, riskiere ich es: „Kuchen?“.

Du prustest los, weil du wahrscheinlich mit allem gerechnet hast, aber nicht mit einem derartige Angebot. „Du bist ein Spinner. Apfel wäre allerdings gut…“ antwortest du. Dein Lächeln bricht das Eis, deine vollen Lippen und deine fast perfekten Zähne führen zu einem warmen Kribbeln in meinem Bauch. In Kombination mit deinen stechenden Augen und deiner kleinen Nase bist du schlichtweg umwerfend.

Ich düse los und rutsche fast noch gefährlich aus; einen letzten Blick über die Schulter riskiere ich dennoch und sehe, wie du grinsend mit dem Kopf schüttelst. Ich strecke dir noch die Zunge raus und renne weiter; wohl wissend, dass mir mein Humor auch dieses Mal reichlich Spaß bescheren wird…

Leicht ausgehungert haben wir unsere beiden Stückchen Kuchen genossen. Ich tupfe dir mit meinem Finger noch den letzten Krümel aus deinem Mundwinkel. Da nimmst du plötzlich meine Hand und leckst ohne Vorwarnung meinen Finger ab. Deine Lippen formen ein O und umschließen meinen Finger, saugen ein wenig an ihm. Als ich spüre, wie deine Zunge über meine Fingerkuppe streicht merke ich bereits erste Anzeichen einer Beule in der Hose.

Peinlich grinsend rette ich meine Hand aus deinen Fängen. „Komm, wir gehen baden!“. Schnell ziehe ich dich auf und wir laufen händchenhaltend zum nächstgelegenen Whirlpool, der erfreulicherweise nicht besetzt ist. Du wartest vor dem Einsteigen bis ich sitze und zelebrierst einen verrückten Gang in den Pool. Deine Hüften schwingen so sexy hin und her, als du die Treppen hinuntersteigst, dass mir schwindelig wird. Bevor ich mehr von dir genießen kann sitzt du allerdings schon neben mir, deine Hand liegt leicht auf meinem Schenkel und du schmiegst dich an mich.

„Na, Hunger?“ lächelst du mich an, ich zerschmelze in deinen wahnsinnigen grünen Augen und ohne zu zögern ziehe ich dich an mich heran und küsse dich. Du zeigst keine Gegenwehr, ich spüre, dass du nur darauf gewartet hast, mich zu verführen – oder dich verführen zu lassen.

Zärtlich lassen wir unsere warmen Zungenspitzen miteinander spielen und verlieren uns in einem innigen Kuss. Deine Lippen sind so weich und ich stelle mir vor, wie du vielleicht später…“Ähm, hmmmm…“, eine tiefe Stimme holt uns wieder in die Gegenwart zurück. Dem Bademeister ist es offensichtlich zu bunt geworden und bevor wir vollends übereinander her fallen hat er die Notbremse gezogen. „Macht mal langsam.“ fordert er uns auf, kann aber ein leichtes Zucken seiner Augenwinkel auch nicht verbergen. Wir grinsen zurück und nicken bestätigend, während der Chef weiterzieht.

Du grinst mich an, deine Augen blitzen und tust dann ganz unbeteiligt, schaust umher und mich frage mich, was du jetzt vorhast. Da spüre ich deine Hand auf meiner Brust, langsam streicht sie über meinen festen Bauch, ich spanne angebermäßig meine wenigen Bauchmuskeln an aber du wanderst bereits tiefer, fährst direkt unter meine Badehose und greifst dir meinen bereits durchaus ansehnlich steifen Schwanz, nimmst ihn fest in deine Hand und ziehst ihn über meinen Hosenbund. Wir blicken prüfen um uns und sehen niemanden, daher fängst du an mich zärtlich zu massieren, langsam schiebst du meine Vorhaut vor und zurück und schaust mich fordern an. Deine grünen Augen machen mich dabei wahnsinnig und ich will dich nochmal küssen; aber das wäre zu auffällig, du schiebst mich weg und wirst schneller, du spürst meine Adern pochen und meine Eichel wird immer praller.

Mir fällt es langsam schwerer, weiterhin so unauffällig zu tun, mein Atem wird schwerer und ich lehne mich zurück, während du weiter meinen Schwanz verwöhnst. In dem Moment kommt eine Gruppe junger Leute um die Ecke und laufen zielstrebig Richtung Pool. Schnell ziehst du deine Hand zurück und ich versuche meine Latte unauffällig in meiner Badehose zu verstauen. Wir schauen uns mit verschmitzten Gesichtern. „Puha“ flüstere ich, während du mir durch die Haare streichst und mir lachend ins Ohr flüsterst: „Na, Pause gefällig bevor wir die Location wechseln“. Ich schaue betont verärgert, wohlwissend, dass ich noch eine Weile brauche, bis ich wieder ohne Erregung öffentlichen Ärgernisses den Pool verlassen kann…

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